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Runde Sache(n)

Clean, geradlinig, eckig: das sind die Attribute, die mit einem minimalistischen Einrichtungsstil verbunden werden. Weiche Formen, Rundungen und or­ga­ni­sche Linien gehören hier nicht hin. Stimmt das? Nein. Denn runde For­men – vor allem als Kreis und Oval – passen hervorragend auch in mini­ma­lis­tisch gestaltete Badezimmer und sind gerade sehr angesagt. Unsere Kollektionen bieten sowohl kreisrunde als auch organisch geschwungene Ge­stal­tungs­e­le­men­te für minimalistische Räume wie für Lifestyle-Bäder.

Auch das coolste Einrichtungskonzept braucht mal weiche Akzente. Immer häufiger finden sich im modernen Interior Design Kontraste zwischen eckig und rund, geradlinig und gebogen, plan und gewölbt. Besonders in Kombination mit geraden Linien bringen kreisrunde und gebogene Formen Schwung in unsere Wohnungen. Und sie haben noch einen anderen Effekt: Runde Formen sollen weich und beruhigend auf uns Menschen wirken. Immerhin kennen wir sie aus der Natur, wo im Grunde alles irgendwie „krumm“ ist. Oder liegt es einfach an dem Gesetz der Wiederkehr, dass organische For­men heute selbst in vielen stylisch-minimalistischen Interior Designs wieder den Ton angeben? Schließlich fanden sich runde Formen auch schon in früheren Einrichtungsepochen, die heute gerne zitiert werden – Stichwort Midcentury-Style oder Space Age.

burgbad ist klimaneutraler Hersteller

Design als Dienst am Menschen

Einzug in die Badezimmer fand das runde, organische Design ganz prominent durch den Designer Luigi Colani in den 70er-Jahren. Bekannt für seine weichen Formen, begründete seine 1975 der Öffentlichkeit präsentierte Badkeramiklinie eine neue, ergonomische Formensprache für das Badezimmer. Nach Colanis Designphilosophie, dessen Design sich an den Formen der Natur orientierte, sollte nichts gegen die Körperform ar­bei­ten. Im Gegenteil: Der Körper sollte eher in einer schönen, ein­la­denden Geste umfangen werden.

So besaß das damals von ihm entworfene Waschbecken eine Innenwölbung, die den Bauch der am Becken stehenden Per­son sanft empfing. Dienst am Menschen nannte Colani sein Design. Aber es ist nicht allein der ergonomische Vorteil, der die organische Form ausmacht: Die runde Form macht auch optisch viel her. Sei es als Spiegel, Waschschale, Möbel oder Accessoire. Der runden Form haftet etwas Besonderes an, das den Blick unweigerlich auf sich zieht und dem Interieur, vor allem dem minimalistischen, einen spannenden Kontrapunkt verleiht.

Keramik und Mineralguss: Von kreisrund bis oval geht vieles

Vor allem der Kreis ist hierbei prägend. Unter den runden und organischen Formen ist der Kreis die regelmäßigste. Manche sagen auch die vollkommenste. Ohne Anfang und Ende besitzt er keine Brüche und steht damit wie die Ellipse für Perfektion. Zudem ist uns seine Form durch die Himmelskörper wie Sonne und Mond vertraut, wodurch ihm etwas Zeitloses und My­thi­sches anhaftet. Besonders in einer minimalistischen Um­ge­bung mit vornehmlich geraden Linien entfaltet die Kreisform ihre größte Wirkung, indem sie die Emotion innerhalb der rechteckigen Geometrie befördert. So verwundert es nicht, dass bei Aufsatzbecken und Waschtischen die kreisrunde Form momentan sehr beliebt ist. Platziert auf Waschtischkonsolen oder Podest-artigen Waschtischen, kleinen Kunstwerken ähnelnd, erhöhen sie das Badezimmer zu einem mit klassischen Kulturen assoziierten und meditativen Ort des Rückzugs.

Im Bad wird der Spiegel zur Sonne

Auch runde Spiegel spielen derzeit in der Badgestaltung eine große Rolle und gehen mit Waschtisch und Badmöbel eine for­mal perfekte Symbiose ein, die zur Hauptbühne im Ba­de­zim­mer wird. Als reiner Leuchtspiegel mit umlaufender, teils in­di­rek­ter Beleuchtung oder – wie bei unserer Kollektion Coco – als Spiegelschrank mit vorgesetzter kreisrunder Spiegeltür mit indirekter, teils durchscheinender Beleuchtung, scheint der Spiegel förmlich über den Dingen zu schweben und gibt, ähnlich einer Sonnen-Corona, ein faszinierendes Schauspiel ab.

Kunstvoll geschwungen: das besondere Badmöbel

Schließlich offenbart sich der Kreisbogen in der aktuellen Bad­gestaltung nicht nur in seiner vollendeten 360 Grad-Form. Die neue Lust auf Kreise, konkret auf Viertelkreise, lässt sich aktuell auch an Badmöbeln mit prägnanten, abgerundeten senk­rech­ten Kanten und klassisch gewölbten Fronten er­ken­nen, die das Badezimmer zum Salon machen. Weich ge­run­dete Möbelfronten wie bei unserer Kollektion Lavo 2.0 harmonieren mit dem Oval der Waschtische und der Leuchtspiegel und geben dem Badezimmer einen wohnlichen Charakter.

Was so nonchalant daherkommt, ist allerding das Ergebnis einer außergewöhnlichen Fertigungskompetenz. Denn die abgerundeten Kanten der Thermoformfronten der Badmöbel müssen für den Einsatz im Bad besonders aufwändig pro­du­ziert, lackiert und beschichtet werden. Das Ergebnis kann sich, finden wir, allerdings sehen lassen, sowohl optisch als auch haptisch.

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